Nachhaltigkeit hautnah erleben – Erasmus+-Reisen nach Bari und Malaga
Gleich zwei Gruppen der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd haben im Rahmen von Erasmus+ jeweils zehn Tage im europäischen Ausland verbracht – und Nachhaltigkeit dabei nicht nur im Klassenzimmer diskutiert, sondern direkt erlebt.
Die erste Gruppe reiste nach Bari (Süditalien) und besuchte dort lokale Betriebe wie einen traditionellen Fischereibetrieb, der alte Boote restauriert und für nachhaltigen Angeltourismus nutzt, sowie einen Agrarbetrieb, der vollständig auf lokale Kreislaufwirtschaft setzt. Ein Vortrag zur Solarenergie und ein Kochkurs mit anschließender Diskussion über Wasserknappheit in der süditalienischen Landwirtschaft vertiefte das Thema weiter. Auf Tagesausflügen in die Umgebung setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit nachhaltigem Tourismus auseinander.
Die zweite Gruppe erkundete Málaga (Spanien) unter dem Leitthema Wasser in einer trockenen Region. Betriebsbesichtigungen beim Agrarkonzern Trops sowie Gespräche mit Meeresbiologen über Küstenveränderungen und die Auswirkungen des Massentourismus auf die lokale Infrastruktur boten praxisnahe Einblicke. Eine empirische Untersuchung zum Wasserverbrauch in der Hotellerie zeigte die kaufmännische Perspektive auf das Thema.
Beide Gruppen lebten in Gastfamilien, nahmen am Unterricht ihrer jeweiligen Partnerschule teil und kommunizierten dabei durchgängig auf Englisch bzw Spanisch – ein echter Gewinn für ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen. Die Ergebnisse werden demnächst auf dem schulischen Instagram-Kanal veröffentlicht.







