Drei Wochen Irland – unsere Erasmus-Erfahrung
Vom 5. bis zum 25. Juli 2026 hatten wir die Chance, drei Wochen mit dem Erasmus-Programm in Dublin, Irland zu verbringen. Was am Anfang vielleicht ein bisschen aufregend und ungewohnt klang, wurde schnell zu einer Zeit, an die wir uns noch lange erinnern werden.
In der ersten Woche hatten wir Englischunterricht. Dabei ging es ums sichere Sprechen wie z.B Smalltalk mit Mitarbeitern zu führen oder Fragen über das Unternehmen zu stellen. Danach ging es für zwei Wochen ins Betriebspraktikum. Und genau hier wurde es für jeden von uns unterschiedlich: Einige waren beispielsweise in einer Apotheke, in einem Whiskey-Museum, als Dolmetscher, Kellner, Büroarbeit oder in Arztpraxen. Dadurch konnte jeder seinen eigenen Arbeitsplatz kennenlernen und ganz unterschiedliche Erfahrungen sammeln. Besonders spannend war es, einmal zu sehen, wie der Arbeitsalltag in Irland aussieht.
Untergebracht waren wir während der ganzen drei Wochen in Gastfamilien. Dort bekamen wir Frühstück und Abendessen und konnten gleichzeitig den irischen Alltag hautnah miterleben. Gerade dadurch, dass wir jeden Tag Englisch sprechen mussten, wurde die Sprache mit der Zeit immer leichter. Ob beim Frühstück mit der Gastfamilie, während des Praktikums, im Englischunterricht oder einfach unterwegs in Dublin – Englisch war überall. Nach drei Wochen haben wir auf jeden Fall gemerkt, dass wir viel sicherer geworden sind.
Von Montag bis Freitag waren wir mit Unterricht oder Praktikum beschäftigt, aber nach Feierabend und am Wochenende hatten wir genügend Zeit, Dublin zu erkunden. Wir konnten shoppen gehen, die Stadt entdecken, gemeinsam in Pubs gehen oder Ausflüge machen. Besonders schön war zum Beispiel Howth, ein Küstenort etwas außerhalb von Dublin.
Auch wenn wir drei Wochen von zu Hause entfernt waren, haben wir uns vor Ort sehr gut aufgehoben gefühlt. Wir hatten Ansprechpartner, an die wir uns jederzeit wenden konnten. Außerdem gab es mehrmals pro Woche Team-Meetings, bei denen wir uns ausgetauscht haben und sagen konnten, wie es uns geht und ob alles funktioniert. Dadurch wussten wir immer, dass jemand für uns da ist.
Für uns war Erasmus vor allem eine Möglichkeit, aus unserer Komfortzone herauszukommen. Drei Wochen in einem anderen Land zu leben, mit neuen Menschen zu arbeiten und sich auf Englisch zu verständigen, genau das hat die Erfahrung so besonders gemacht. Wir haben gelernt, selbstständiger und verantwortungsbewusster zu sein und uns auch auf neue Situationen einzulassen.
Am Ende nehmen wir nicht nur bessere Englischkenntnisse und Erfahrungen aus unseren Praktika mit, sondern auch viele neue Bekanntschaften, lustige Momente und unvergessliche Erinnerungen.
Drei Wochen Irland haben uns gezeigt: Erasmus ist nicht einfach nur ein Praktikum im Ausland – es ist eine Erfahrung, bei der man unglaublich viel über andere, aber auch über sich selbst lernt.






